Arten



In der Sahara wechseln sich zumeist Geröllwüsten, sogenannte Reg, mit Stein- und Felswüsten, auch Hammada genannt, und den seltener vertretenen Sandwüsten mit ihren riesigen Wanderdünen, den Erg, ab. Neben dem erwähnten Tibesti-Massiv zählen auch Hoggar, Air und das Atlas-Gebirge zu den nennenswerten Erhebungen der Wüste. Vor allem das Atlas-Massiv im Norden Afrikas fördert die Trockenheit der Region zusätzlich, da es feuchte Luftmassen aus nördlicher Meeresrichtung vom Einströmen abhält.

Unter Felsen, Geröll und Sand liegt in der Sahara auch eine Vielzahl an Bodenschätzen verborgen, deren Vorkommen bisher nur teilweise erschlossen worden sind. Algerien beherbergt eines der größten Erdgasfelder der Erde und exportiert große Mengen an hochwertigem Eisenerz, während Libyen von seinen Erdölvorkommen profitiert oder Marokko viele mineralische Bodenschätze abbauen kann und mit der Annektierung der West-Sahara gleichzeitig auch die größten Phosphatreserven der Welt vereinnahmt hat. Aber auch Uran, Gold, Kohle, Salz, Mangan, Wolfram oder Titan lässt sich in der Sahara-Region finden.